Unsere Steinmühlen-Brote

»Wir backen für Sie die Reine Natur!«

Wer das Lebe Gesund-Steinmühlenbrot schon probiert hat, kennt seinen vollen, intensiven Geschmack.
„Das beste Brot der Welt“ loben viele Kunden dieses Naturprodukt und schätzen auch die gute Bekömmlichkeit und die lange Haltbarkeit der Steinmühlenbrote aus dem Spessart.

Was ist das Geheimnis dieser unvergleichlichen Qualität?

Andreas Kühling, Müller in der Lebe Gesund-Steinmühle: Da gibt es kein Geheimnis! Garant für diese hohe Qualität ist die Natur selbst. In unserer Mühle werden Roggen, Weizen und Dinkel noch auf traditionelle, ursprüngliche Weise zwischen großen Mühlsteinen gemahlen. Eine Vermahlungsart, wie sie über Jahrtausende lang die Versorgung der Menschen mit Mehl für das tägliche Brot sicherte. Das Korn wird dabei zwischen dem unteren Stein, dem Bodenstein und dem oberen, sich drehenden Läuferstein bei wenig Druck durch Reibung gemahlen. Eine schrittweise Vermahlung über mehrere Mahlgänge sorgt für eine schonende Mehlgewinnung und niedrige Vermahlungstemperaturen. Und das Wichtigste: Der Keimling des Getreidekorns bleibt erhalten!

Was ist das Besondere daran, dass der Keimling erhalten bleibt?

Thomas Puck, Müllermeister in der Lebe Gesund-Steinmühle: Üblicherweise wird heutzutage mit Walzenmühlen gearbeitet, bei denen der Keimling aus verarbeitungstechnischen Gründen abgetrennt wird. Durch das Mahlverfahren auf der Steinmühle ist der Keimling in allen Lebe Gesund-Mehlen, auch in den hellen Mehlen,
enthalten. Das ist eine echte Rarität. Das findet man heute in dieser Form nicht mehr.

Weshalb wird auf den Erhalt des Keimlings im Korn überhaupt so grosser Wert gelegt?

Erwin Reiter, Bäckermeister in der Lebe Gesund-Steinmühlenbäckerei: Der Getreidekeimling in jedem Getreidekorn ist sozusagen der „Träger des Lebens“. Er enthält neben Mineralstoffen und Vitaminen auch eine Vielzahl von Enzymen und wichtige Aminosäuren. Alle Reife, alle Entwicklung geht vom Keimling aus. Er ist es, der das Getreidekorn zum Wachstum anregt, wenn man es in die Erde legt. In ihm ist alle Information für die Pflanze - darum „Träger des Lebens“. Auch beim Brotbacken ist es der Keimling, der viele Vorgänge lenkt und steuert, nicht wir Bäcker. Im Lebe Gesund-Brotsortiment findet man neben kräftigen Broten aus dem vollen Korn und dunklen Mischbroten auch helle Brote und Brötchen.

Wie steht es da mit den gesunden Vitalstoffen?

Andreas Kühling: Bei den hellen Mehlen werden die Schalenteilchen, also die Kleie, ausgesiebt. Das helle Brot hat dadurch weniger Ballaststoffe. Doch der wertvolle Keimling ist selbstverständlich auch bei den hellen Mehlen enthalten, was unsere hellen Brote deutlich nährstoffreicher macht. Man kann das mit einem herkömmlichen Weissbrot nicht vergleichen ...

Erwin Reiter: ... auch geschmacklich nicht! Unsere hellen Brote sind sehr leicht, gut bekömmlich, aber gleichzeitig wunderbar aromatisch. Auch die hellen Teige durchlaufen in der Bäckerei den 20-stündigen Reifeprozess, bei dem sich der Geschmack auf einmalige Weise entfalten kann.

Reift der Teig in der Bäckerei tatsächlich 20 Stunden, bevor er verbacken wird?

Erwin Reiter: Ja! Alle unsere Brote werden mit echtem Natursauerteig gebacken. Und der besteht aus den mehleigenen Sauerteigkulturen, die das Korn selbst mitbringt. Wir verwenden also keine gezüchteten Sauerteigstarter, sondern Grundlage ist das Leben im Korn, also die reine Natur. Der lebendige Getreidekeimling mit seinen wertvollen
Enzymen und Vitaminen ist für einen echten Natursauerteig sehr wertvoll. Durch einen über 20 Stunden andauernden Reifeprozess entsteht eine Lebensgemeinschaft von unzähligen kleinen „Helfern“ wie z.B. Milchsäurebakterien und Naturhefen. Sie verbessern den Geschmack, die Bekömmlichkeit und Haltbarkeit der Brote erheblich und sind Voraussetzung dafür, dass die Nährstoffe der Brote für unseren menschlichen Körper aufbereitet und gut verfügbar sind. Bei der Bereitung des Natursauerteiges ist die Zeit, neben einem wertvollen Mehl mit lebendigem Keimling, die wichtigste „Zutat“.

Welche Zutaten sind noch im Brot? Kommen auch Zusatzstoffe zum Einsatz?

Erwin Reiter: Wozu Zusatzstoffe? Alles, was man zum Backen braucht, liefert das Korn selbst - wenn der Keimling mit dabei ist! Unser Brot besteht daher aus Mehl, Wasser und Steinsalz - das ist alles. Bei einigen Brotsorten werden verschiedene Gewürze oder Saaten wie Leinsaat oder Sonnenblumenkerne zugegeben. Für die Dinkelbrote wird eigens ein reiner Dinkel-Natursauerteig zubereitet. Unsere Kunden wissen: Unsere Brote sind reine Natur!


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